Historie Hospizarbeit Region Wolfsburg e. V.

07. Mai 2009 Für ihr Engagement in der Hospizarbeit hat Rosely Plumhoff
in Hannover das Bundesverdienstkreuz erhalten.

Damit werden ihr vorbildlicher und unermüdlicher Einsatz für sterbenskranke Menschen und Trauernde gewürdigt, sagte Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann. 

16. Jan. 2009

Hohe Auszeichnung für das Projekt "Trostinsel", "Kinder trauern anders als Erwachsene", diese Erkenntnis führte zur Entstehung der "Trostinsel", die nun mit dem Niedersächsischen Krebspreis geehrt wurde. Kinder und Jugendliche, die Angehörige, Geschwister oder Eltern verloren haben, wird mit der Trostinsel ein Ort der Begegnung geboten, bei der Sie unter professioneller Betreuung kindgerecht ihre Trauer leben und verarbeiten können. Der Niedersächsische Krebspreis wurde im Jahr 2009 zum vierten Mal vom Berufsverband der Niedergelassenen Internistischen Onkologen - NIO Niedersachsen e.V. vergeben. Bei der Trostinsel handelt es sich um ein herausragendes Projekt, das auch an anderen Orten Schule machen könnte .

 
28. Mrz. 2008 Seniorenmesse in Wolfsburger CongressPark - Vital über 50 plus. Eine erstmals in dieser Art in Wolfsburg durchgeführte Messe wurde auch vom Hospizverein begleitet. 17 Ehrenamtliche teilten sich die Standdienste vom Freitagmittag bis Sonntagabend und konnten etliche Besucher über die Hospizarbeit und das Hospizhaus informieren.
 
10. Mrz. 2008

"Was braucht der Mensch am Lebensende? Ethisches Handeln und medizinische Machbarkeit." Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion. Prof. Dr. Johann-Christoph Student, der deutschlandweit zu den wichtigsten Experten der Palliativmedizin gehört und das Deutsche Institut für Palliative Care in Bad Krozingen leitet, hielt einen Vortrag zu seinem Buch:

An der Podiumsdiskussion nahmen Teil Fachleute Dr. Ralph Charbonnier, Dr. Rainer Prönnecke, Dr. Katrin Heine , Herr Finette als Moderator.

Mit über 500 Teilnehmern war das Interesse überraschend stark an der vom Hospizarbeit Region Wolfsburg e. V. und I.P.I gemeinsam angebotener Veranstaltung.
 
01. Feb. 2008 Das Projekt "Trostinsel".
Die Trostinsel ist ein Ort der Begegnung für Kinder und Jugendliche, die mit dem Tod von Eltern, Geschwistern oder Großeltern konfrontiert werden. Dort können sie ihre Trauer verarbeiten, Trost finden, den Verlust mit allen Sinnen begreifen und so das Geschehene altersgemäß verarbeiten. Das von Rosely Plumhoff initiierte Projekt nimmt seine Arbeit auf. Eine 1/2 Stelle für eine Sozialpädagogin wurde durch Spenden ermöglicht.
» Trostinsel
 
07. Nov. 2007 Elisabeth Wellendorf, die bekannte Kunst-Therapeutin und Buchautorin referierte zum Thema: Wie Kinder ihre Trauer erleben. Anschließend wurde angeregt diskutiert.
 
Sommer 2007 Frau Plumhoff initiierte ein Projekt für trauernde Kinder. Es bildete sich ein interdisziplinärer Arbeitskreis von Teilnehmern aus dem Hospizhaus, Kinderklinik, Erziehungsberatung, Kirchen, Kinder- und Jugendpsychiatern.
 

13. Aug. 2007

Im Wolfsburger Palliativ-Netzwerk hat sich eine interdisziplinäre Gruppe aus Fachleuten (Palliativmediziner, Pflegedienste, Krankhaus, Apotheken, Seelsorgern und Hospizverein) gebildet. Sie analysieren und organisieren für Wolfsburg Möglichkeiten der ambulanten Betreuung und Begleitung in Krisensituationen. Über eine Notfallnummer ist dieses Netzwerk rund um die Uhr kompetent erreichbar.
 
23. Jan. 2007 "Jeder Tag ist kostbar", zu diesem Thema referierte Dr. Daniela Tausch, geb. 1961, Dipl.Psych., Autorin, Initiatorin und langjährige Leiterin des Stuttgarter Hospizdienstes (1987 -1997). Der Hospizarbeit Region Wolfsburg e. V. in Zusammenarbeit mit der Margarete-Schnellecke-Stiftung ermöglichten diesen - für alle Interessierten - kostenlosen Vortrag. Von der anschließenden Diskussionsmöglichkeit wurde sehr interessiert gebrauch gemacht.
 
28.Sep. 2006 Gründungstreffen für ein Palliativ-Netzwerk in Wolfsburg. Teilnehmer: Hospizhaus, Klinikum, Stadt Wolfsburg, Krankenkassen, Kirchen, Ärzte.
 
22. Mrz. 2006 Der erste Jahrestag wurde intern mit allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter/innen gefeiert.
 
04. Mrz. 2006 Nachbarschaftstreffen. Der Vorstand und der Öffentlichkeitsausschuss empfangen 70 Nachbarn und Freunde des Hospizhauses. Sie informieren bei Kaffee und Kuchen über die Arbeit im Hospizhaus.
 
05. Nov. 2005 10-jähriges Vereinsjubiläum. Eine Jubiläumsschrift - mit gleichzeitiger Darstellung des Hospizhauses und seiner konzeptionellen Arbeit - wird herausgegeben.
 
Oktober 2005 Ein Abschiedsraum wird eingerichtet.
 
August 2005 Sommerfest für alle Mitarbeiter/innen im Garten des Hospizhauses.
 
27. Apr. 2005 Offizielle Eröffnung des Hospizhauses mit geladen Gästen, die den Bau des Hauses besonders gefördert haben.
 
22. Mrz. 2005 Die ersten zwei Gäste wurden aufgenommen.
 
15. Mrz. 2005 Die Umbauphase wird mit einer Staubfete für die Handwerker abgeschlossen. Die Möblierung der Räume wird durchgeführt. Wolfsburger Künstler/innen engagieren sich unentgeltlich und gestalten Räume, öffentliche Bereiche des Hauses mit Bildern und Plastiken.
 
Feb. / Mrz. 2005 Tagesbedarfsatzverhandlungen mit den Krankenkassen.
 
Jan. / Feb. 2005 Abstimmung der Vergütungsvereinbarungen mit den Kostenträgern.
 
Ende 2004 Aufbau der Netzwerkarbeit. Kontakte zu niedergelassenen Ärzten, Klinikum, Einrichtungen des Gesundheitswesens und Kirchen. Ziel war es die Hospizbewegung im Raum Wolfsburg mit einer stationären Einrichtung zu etablieren. Die dringende Notwendigkeit dieser Einrichtung wurde mit einer Umfrageaktion bestätigt.
 
Ende Nov. 2004 Baubeginn in der Eichendorffstraße mit dem Ziel der Fertigstellung zum 15. Mrz. 2005.
 
Okt. 2004 Übernahme des Gebäudes in der Eichendorffstraße 7 - 8, Bauvorbereitungen wurden getroffen. Die Umbaugenehmigung wurde erteilt.
 
Jun. 2004 Abschluss des Kaufvertrages mit der AOK. Das räumliche Konzept, die Gestaltungs- und Einrichtungsmöglichkeiten wurden entwickelt. Gleichzeitig begann die Personalsuche.
 
Mai 2004 Der Vorstand und die Mitgliederversammlung treffen die Entscheidung, dass die Liegenschaft erworben werden soll und zu einem Hospizhaus umgebaut werden soll.
 
28. Nov. 2003 Bekanntgabe, dass das Hospizhaus wird in der Eichendorffstraße eingerichtet wird.
 
Herbst 2003 Objektsuche, Öffentlichkeitsarbeit, Spendenakquise.
 
Herbst 2003 Beginn einer Spendenkampagne. Es müssen mind. 400.000,-- € an Spenden-/Fördergeldern gesammelt werden.
 
Jun. 2003 Prof. h. c. Karl-Heinz Briam übernimmt die Schirmherrschaft für das Hospizhaus.
 
14. Mai 2003 In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Hospizarbeit e. V. beschlossen die anwesenden Mitglieder die Annahme der Trägerschaft für ein Hospizhaus in Wolfsburg und eine neue Vereinssatzung. Es wurde der Vorstand gewählt, der an der Gesamtkonzeption: "Ein Hospizhaus für Wolfsburg" arbeitete.
 
Apr. 2003 Als "Projekt Nr. 59" wurde "Ein Hospizhaus für Wolfsburg" in den Arbeitskreis "Profis der Nation" aufgenommen.
 
Feb. 2003 Der Initiativkreis "Ein Hospizhaus für Wolfsburg" knüpft Kontakt zum Hospizarbeit e. V.,um eine mögliche Trägerschaft abzuklären.
 
Sep. 2002 Zum ersten Mal trifft sich der Initiativkreis "Ein Hospizhaus für Wolfsburg". Rosely Plumhoff führte im Bauhof Interessierte zusammen, um den Bedarf eines stationären Hospizes für Wolfsburg zu erheben, eine mögliche Trägerschaft abzuklären und die Umsetzung der Idee in konkrete Planungen überzuleiten.
 
Mitte 2002 Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe in Wolfsburg im Bereich betreutes Wohnen. Schulung und Unterstützung in der Sterbebegleitung wurden vereinbart.
 
Mai 2002 Die Stadt Wolfsburg beteiligt sich mit einem Zuschuss an der Finanzierung der Halbtagsstelle für unsere Büro- und Koordinationsangestellte. Die Mitarbeiterin nahm am Ausbildungskurs der ehreamtlichen Hospizmitarbeiter/-innen teil.
 
Ende 2002 In Zusammenarbeit mit der EEB GF/(WOB und der Hospizarbeit Gifhorn e. V. wird ein gemeinsames Ausbildungskonzept erarbeitet.
 
Nov. 2000 Der Verein feierte sein 5-jähriges Jubiläum mit einer Vortragsreihe und einem selbst erarbeiteten Kabarett. Das Motto: zum totlachen.
 
01. Mai 2000 Mit Bezuschussung des Arbeitsamtes Helmstedt kann die geringf. Beschäftigung für 2 Jahre auf eine Halbtagsstelle ausgebaut werden.
 
Jan. 1999 Anstellung einer Bürokraft auf geringf. Beschäftigungsbasis.
 
Jan. 1999 Verstärkung der Trauereinzelbegleitungen und Angebot einer Trauergruppe.
 
1997 / 1998 Mitarbeiterin wird in einer anerkannten externen Ausbildung zur ehrenamtlichen Trauerbegleiterin ausgebildet.
 
Mitte 1996 Eintritt der Hospizarbeit e. V. Region Wolfsburg in die Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Nds. und auch zu einem späteren Zeitpunkt in die Bundesarbeitsgemeinschaft.
 
Mitte 1996 Ausbildung von ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen in Wochenendkursen für patientennahe Begleitungs- und patientenferne Vereinsarbeit.
 
Mrz. 1996 Sterbe- und Trauerbegleitung zuhause.
 
5. Nov. 1995 Gründung der Hospizarbeit Region Wolfsburg?
 
Mitte 1994 Monatliches Treffen des Initiativkreises in der St. Bernward Kirchengemeinde, mit Teilnahme an Brauschweiger Info- und Themenabende.
Hospizarbeit Region Wolfsburg e.V.
Eichendorffstr. 7-8
38440 Wolfsburg
Tel. 05361 / 600 929 - 0
Fax 05361 / 600 929 - 20
info@hospiz-wolfsburg.de
www.hospiz-wolfsburg.de
Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg | BLZ: 269 513 11 | Kto-Nr.: 027 736 800